Ratgeber Gesundheit | Zahnersatz verträglich

Ratgeber Gesundheit | Während zahnmedizinische Eingriffe und Materialien noch vor einigen Jahrzehnten hauptsächlich dem Zweck dienten, Schmerzen zu lindern oder die Kaufunktion wiederherzustellen, müssen Füllungen, Brücken oder Implantate heute höheren Ansprüchen standhalten. „Mittlerweile nehmen zusätzlich Faktoren wie Ästhetik, Biokompatibilität sowie belastungsarme Diagnose- und Therapieformen einen hohen Stellenwert ein“, erklärt Prof. Andreas Jung, Leiter der Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt. Nicht nur hochtechnologische medizinische Entwicklungen, sondern auch gesellschaftliche Trends setzen dabei Maßstäbe.

Ratgeber Gesundheit | Wie Zähne natürlich strahlen

Ratgeber GesundheitGab es vor einigen Jahren noch meist einheitlich aussehenden Zahnersatz für die breite Masse, wünschen sich Patienten heute individuell gefertigte Kronen, Brücken oder Prothesen, die ihren eigenen Zähnen zum Verwechseln ähnlich sehen. Hierfür bietet die heutige Zahnmedizin moderne computergesteuerte Methoden wie etwa CEREC. In Kombination mit anschließender Veredelung per Hand lässt sich damit die Zahnersatzoberfläche naturgetreu nachbilden. „Hierfür scannen wir die noch intakten Zähne ein und erfassen das einzigartige Muster, das sich – wie der Fingerabdruck – von Mensch zu Mensch unterscheidet“, erklärt Prof. Andreas Jung. Dem Wunsch nach einem natürlichen, ansprechenden Ergebnis lässt sich mit sehr gut verträglichen Vollkeramikkronen am besten nachkommen.

Zahnersatz? Aber bitte verträglich! Noch nie war das Gesundheitsbewusstsein unserer Gesellschaft größer als heute. Da die Schadstoffbelastung der Umwelt das Immunsystem nachweislich anfälliger für Krankheiten macht, steigt vor allem die Aufmerksamkeit für biokompatible, also verträgliche Gebrauchsmaterialien – auch in der Zahnmedizin. „Unsere Patienten hinterfragen heutzutage zunehmend die eingesetzten Stoffe bei Füllungen oder Zahnersatz“, bemerkt Prof. Jung. Kamen früher oft gesundheitsschädigende Schwermetalle – wie Quecksilber in Amalgamfüllungen – zum Einsatz, setzt die heutige Zahnmedizin unter anderem auf die sehr gut verträglichen Stoffe Titan und Keramik. „Erfordert der Kieferknochen vor Implantationen einen Aufbau, greifen wir in einem spezialisierten Behandlungsverfahren auf Eigenknochenmaterial zurück“, erklärt der Implantologie-Experte. „So reduzieren wir Allergien und Abstoßungsreaktionen auf ein Minimum.“

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