Ratgeber Gesundheit | Schmerzfreie Zahnbehandlung

Ratgeber Gesundheit | Karies entfernen, Wurzelbehandlungen oder Implantate setzen – viele Patienten scheuen sich vor solchen Terminen beim Zahnarzt, da sie Angst vor damit verbundenen Schmerzen haben. Doch meist zu Unrecht, beruhigt Zahnarzt und Implantologe Milan Michalides, Gründer der Zahnarztpraxis Michalides & Lang in Stuhr bei Bremen: „Moderne Verfahren ermöglichen es, für jeden Patienten und Eingriff die individuell passende Anästhesie zu wählen – von lokaler Betäubung bis hin zur Vollnarkose. Dank präziser Dosierung und Überwachung bleiben früher übliche Nebenwirkungen für gewöhnlich aus.“

Gezielte Schmerzbremse … In vielen Fällen genügt eine örtliche Betäubung des zu behandelnden Areals. Hierzu injiziert der Zahnarzt ein sogenanntes Lokalanästhetikum direkt an die Nervenfaser und stoppt damit deren Reizweiterleitung. Sobald das Mittel zu wirken beginnt, verspüren Patienten keine Schmerzen mehr im betäubten Bereich und Behandlungen an Zahn oder Zahnfleisch stellen kein Problem mehr dar. „Bei Kindern oder Patienten, die Angst vor der Spritze haben, können wir im Vorfeld ein Narkosemittel auf die Schleimhaut auftupfen, sodass selbst der kleine Einstich unbemerkt bleibt“, ergänzt Milan Michalides. Bei größeren Behandlungen und sehr ängstlichen Patienten greifen Zahnärzte jedoch häufig auf weiterreichende Narkoseformen zurück.

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Um eine Distanz zum Geschehen auf dem Zahnarztstuhl aufzubauen, benötigen Patienten nicht immer eine Vollnarkose. Stattdessen kommt inzwischen häufig Lachgas zum Einsatz, das für einen entspannten Gemütszustand sorgt und Ängste schwinden lässt. „Über eine Nasenmaske verabreichen wir ein Sauerstoff-Lachgas-Gemisch, dessen Konzentration wir individuell anpassen“, erklärt Milan Michalides die Anwendung. „Durch eine integrierte Sperre verhindern moderne Geräte versehentliche Überdosierungen.“ Trotz der Wirkung des Lachgases bleiben Patienten ansprechbar – ein großer Vorteil gegenüber Vollnarkosen. Bereits wenige Minuten nach der Behandlung baut der Körper das Lachgas vollständig ab und Patienten verlassen ohne Nachwirkungen und fahrtüchtig die Praxis.

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Länger dauernde Behandlungen, Operationen im Mundraum sowie Sanierungen bei extremer Zahnarztangst erfordern häufig eine Vollnarkose. „Auf diese Weise verschlafen Patienten den Eingriff und wachen mit wiederhergestellten Zähnen wieder auf“, sagt Milan Michalides. „Daneben erleichtert diese Form der Narkose auch uns Ärzten komplizierte Eingriffe. Denn kaum ein Patient kann bei Bewusstsein stundenlang konzentriert den Mund offen halten.“ Um die Vollnarkose sicher durchzuführen, nimmt das Vorgespräch eine wichtige Bedeutung ein. In diesem klärt der Anästhesist mit dem Patienten dessen körperliche Verfassung und fragt Risikofaktoren wie Medikamenteneinnahmen oder Begleiterkrankungen ab. Während der Behandlung überwacht er den Patienten mithilfe verschiedener Geräte und dosiert bei Bedarf Schmerz- oder Narkosemittel nach. „Dadurch können wir die Anästhesie so verabreichen, dass Patienten nicht länger schlafen als nötig“, betont Milan Michalides abschließend.

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