Ratgeber Gesundheit | Pro und contra Nutella

Ratgeber Gesundheit |  Nutella ist ein süßer Haselnussbrotaufstrich eines italienischen Herstellers, der in Konsistenz und Geschmack an Nougat erinnert. Er besteht aus Zucker, Pflanzenöl, gerösteten Haselnüssen, Kakao, Milchpulver, Sojalecithin und Vanillin.
Die Angebote in den Lebensmittelfilialen boomen, ganze Kinderscharen sind begeistert. Auch die Erwachsenenwelt hat sich der braunen Schönheit gewidmet.

Doch wie gesund sind die angepriesenen Inhalte?

Ratgeber-GesundheitDazu eine Auflistung

Zucker Zucker hat viele negative Geltungen auf den Körper. Er macht schlaff, antriebslos, zerschlagen, depressiv und infolge dessen, krank. Zucker ist jedoch auch bedeutungsvoll für den menschlichen Organismus. Doch ist Zucker nicht gleich Zucker. Haushaltszucker ist minderwertig, während natürlicher Zucker, wie er in Früchten, Gemüse oder vollwertigen Lebensmitteln vorkommt, bedeutungsvoll und gesund ist.

Pflanzenöl Aus Ölpflanzen gewonnene Fette und fette Öle. Ausgangsstoffe zur Herstellung von Pflanzenöl sind Ölsaaten und -früchte, in denen das Öl in Form von Lipiden vorliegt. Die Abgrenzung zu den Pflanzenfetten ist die Fließfähigkeit bei Zimmertemperatur. Im Unterschied zu den oben genannten fettenden Ölen hinterlassen die ebenfalls meist aus Pflanzen gewonnenen ätherischen Öle beim Trocknen auf Papier gegebenenfalls Farbränder, aber keine Fettflecken.

Haselnuss Pro 100 Gramm bringen es die kleinen Kraftpakete auf ungefähr 644 Kilokalorien. Das liegt an dem relativ hohen Fettanteil. Zum Glück enthalten Haselnüsse größtenteils einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Zu etwa 12 Prozent bestehen die Nüsse aus Eiweiß. An Mineralien enthalten Haselnüsse unter anderem Kalzium, Magnesium, Phosphor, Eisen und Zink. Vitamine der B-Gruppe kommen ebenfalls in den Nüssen vor. Der Anteil an Vitamin E ist im Vergleich mit anderen Nusssorten recht. Die Samen der Haselnuss enthalten rund 60 % fettes Öl. 100 Gramm enthalten rund 2700 Kilojoule Energie.

Kakao Vergleich zu anderen Lebensmitteln hat Kakao relativ viele Kalorien (kcal), 100 Gramm Kakaopulver bringen es auf etwa 350 Kalorien. Der Kaloriengehalt von im Handel erhältlichem Kakaopulver liegt zum Teil sogar noch höher, da das Pulver meist stark mit Zucker angereichert ist. Diese Produkte enthalten meist nur noch wenig echtes Kakaopulver, oft sind es nicht mehr als 25 Prozent. Bezüglich des Kaloriengehalts gibt es beim Kakaopulver allerdings große Unterschiede, je nachdem wie stark das Pulver entölt beziehungsweise gezuckert wurde. So hat stark entölter ungezuckerter Kakao nur noch rund 250 Kalorien. 100 Gramm Schokolade bringen es im Durchschnitt übrigens auf rund 500 Kalorien.

Milchpulver Milchpulver (bzw. Trockenmilchpulver) ist eine Milchtrockenmasse, die hergestellt wird, indem der Milch das gesamte freie Wasser entzogen wird. Vollmilch hat einen Wasseranteil von etwa 87,5 Prozent. Dieser wird zur Pulverherstellung auf ungefähr 3 Prozent reduziert (unfreies Wasser). Zur Herstellung von einem Kilogramm Trockenmilchpulver sind etwa sechs bis sieben Liter Milch erforderlich. Bei der Dehydration verliert die Milch einen Teil ihrer Vitamine.

Sojalecithin Die Bezeichnung Lecithin stammt aus dem Griechischen und bedeutet Eigelb. Aus Eigelb wurde auch 1846 Lecithin erstmals isoliert. Erst später stellte man fest, dass die Substanz auch in Pflanzen und allen tierischen Organismen zu finden ist. Heute gewinnt man Lecithin fast ausschließlich aus dem Öl der Sojapflanze, dessen Samen ca. 2 Prozent Lecithin enthalten. Lecithin ist ein Naturstoff aus der Gruppe der Glycerophospholipide. Er besteht überwiegend auch Phosphatidylcholin (Glycerin mit zwei langkettigen Fettsäuren, einem Phosphorsäure- und einem Cholinrest). Lecithin wird in der Industrie zur Stabilisierung von Produkten mit wässrigen und fettigen Bestandteilen (Emulsionen) verwendet.

Und zu guter Letzt das Vanillin Vanillezucker besteht aus Zucker und dem Aromastoff Vanillin. Vanillin ist der Hauptbestandteil des Aromas aus der Vanille. Die Vanille enthält außer Vanillin allerdings ein großes Spektrum weiterer Aromastoffe. Vanillin kann künstlich hergestellt sein oder aus natürlichen Quellen stammen. Die natürliche Quelle muss nicht unbedingt ein Lebensmittel sein und erst recht nicht die Vanilleschote, denn die Herstellung aus der Vanille ist teuer. Man kann Vanillin beispielsweise mit Hilfe von Mikroorganismen aus Zuckerrübenschnitzeln produzieren. Es könnte dann als natürlicher Aromastoff Vanillin bezeichnet werden, nicht jedoch als natürliches Vanillearoma, denn Letzteres müsste tatsächlich aus der Vanilleschote stammen.

#ichdirdumir Alexandra Huß

Gefällt mir           Magazin lesen             FigurKur              Kundenmagazin

Ratgeber Gesundheit

Ich möchte den Artikel als PDF zum ausdrucken oder nach weiteren
interessanten Beiträgen zu Gesundheit, Wellness und Fitness suchen

Gesundheit-Kundenmagazin-Wellness