Ratgeber Gesundheit | Muttermale & Leberflecken

Ratgeber-GesundheitRatgeber GesundheitDie wenigsten Menschen verfügen über einen makellosen Körper. Veränderungen auf der Haut, dem größten menschlichen Organ, fallen besonders auf. Zu den häufigsten Makeln gehören Leberflecken, Muttermale oder auch Pigmentstörungen. „In der Regel sind diese Arten von Flecken harmlos und unbedenklich.

Im Auge behalten sollte man sie trotzdem, um eventuelle Veränderungen rechtzeitig festzustellen“, sagt Dr. Ingo Dantzer, Facharzt für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie und Leiter der Klinik am Weserbogen in Nienburg.

Ursache für diese Flecken sind pigmentbildende Zellen, welche die Haut dunkel färben – es entstehen Hautwucherungen oder Fehlbildungen des natürlichen Hautbildes. Ärzte unterscheiden lediglich zwischen angeborenen Muttermalen, auch als Nävus bezeichnet, und erworbenen Leberflecken.

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„Im Gegensatz zu Muttermalen entstehen Leberflecken erst im Laufe des Lebens. Pigmentstörungen dagegen entstehen häufig im Sommer durch vermehrte Melaninausschüttung“, erklärt Dr. Ingo Dantzer. Je nach Art gibt es verschiedene Möglichkeiten der Reduzierung oder Entfernung dieser Flecken.

Veränderungen frühzeitig erkennen

Bei Pigmentstörungen weist die Haut hellere oder dunklere Flecken auf, die aus einer Störung der Stoffbildung für die natürliche Hautfarbe hervorgehen. Da Fachärzte sie als unbedenklich ansehen, bedürfen sie keiner Behandlung. Belasten sie aber das eigene Wohlempfinden, bietet die Medizin die Möglichkeit, diese Flecken mit einem chemischen Peeling zu reduzieren oder durch eine Lasertherapie zu entfernen. Muttermale und Leberflecken hingegen beobachten Mediziner kritischer. Verfügen sie über eine glatte und scharfkantige Kontur, sind sie in den meisten Fällen als harmlos einzustufen.

Auffällige Veränderungen, also Merkmale für eventuellen Hautkrebs, äußern sich häufig durch eine Vergrößerung und Verfärbung der Hautoberfläche oder starken Juckreiz bis hin zu Schmerzen. „Auch wenn bösartige Veränderungen nur selten auftreten, sollten Betroffene spätestens bei einem dieser Merkmale einen Facharzt aufsuchen. Je früher Hautkrebs erkannt wird, desto größer die Heilungschancen“, erläutert Dr. Dantzer. Besonders für Menschen mit einer sehr hellen Haut, vielen oder unregelmäßig geformten Malen besteht ein erhöhtes Risiko für eine Erkrankung. Sinnvoll wäre es auch, in der Verwandtschaft zu fragen, ob es dort bereits Fälle von Hautkrebs gab. Ab dem 35. Lebensjahr übernimmt die Krankenkasse alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening zur Früherkennung.

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Entfernung von Muttermalen und Leberflecken

Bei auffälligen Flecken bietet sich dem Arzt die Möglichkeit der Untersuchung mit einem Auflichtmikroskop. Mit einer bis zu 50-fachen Vergrößerung lässt die Struktur dabei auf erste Anzeichen für Hautkrebs schließen. Meist entfernt der Facharzt den Fleck dann unter örtlicher Betäubung, wozu verschiedene Methoden zur Auswahl stehen. „Kleinere Muttermale oder Leberflecken kann man einfach ausstanzen. Größere Male schneiden wir mit einem Skalpell großzügig heraus, um auch darunterliegende pigmentierte Gewebsschichten zu entfernen. Bei Herausschneiden des Mals wird die Wunde anschließend genäht“, erläutert Dr. Dantzer. Derartige Behandlungen dauern nur wenige Minuten und die Kosten für die Entfernung übernimmt die Krankenkasse. Im Falle eines rein ästhetischen Eingriffs trägt der Patient die Kosten selbst.

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Als weitere Möglichkeit bieten Ärzte auch die Behandlung mittels Lasertherapie an. Zwar verläuft sie narbenfrei, aber das zu entfernende Gewebe „verdampft“ bei diesem Vorgang und lässt sich anschließend nicht mehr im Labor auf Auffälligkeiten untersuchen. So bleibt schwarzer Hautkrebs häufig unerkannt. Im Zweifel empfehlen Ärzte deshalb immer eine operative Entfernung. „Grundsätzlich sollten sich Kinder und Erwachsene ausreichend vor direkter Sonneneinstrahlung schützen, um das Ausbilden gefährlicher Flecken zu vermeiden“, rät Dr. Ingo Dantzer abschließend.

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