Ratgeber Gesundheit | Leptin. Natürlicher Fettkiller

Ratgeber Gesundheit | Den Füllzustand Deiner Fettzellen erkennt Dein Körper mittels des Hormons Leptin, welches in den Fettzellen gebildet wird. Sobald sich die Kalorienzufuhr stark vermindert, wird weniger produziert. Und das hat unangenehme Folgen. Schon vor 20 Jahren wurde entdeckt, dass die Fettzellen, die bisher nur als Speicher für überschüssige Fettsäuren betrachtet wurden, ein Hormon namens Leptin bilden. Über dieses Hormon teilen sie dem Gehirn mit, wenn genügend Energievorräte vorhanden sind.Ratgeber GesundheitWas macht Leptin

Es informiert Hirn und Körper über den aktuellen Ernährungszustand. Der Leptinspiegel wird durch zwei Sachen reguliert, eines ist das Körperfett. Das bedeutet, dass Menschen mit höherem Körperfettanteil auch einen höheren Leptinspiegel haben, als Menschen mit einem niedrigeren Körperfettanteil. Leptin wird von Fettzellen abgesondert, es besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen dem Leptinspiegel und dem Fett, welches Du an Dir hast. Wenn Du versuchst abzunehmen indem Du weniger Kalorien zu Dir nimmst, überreagiert Dein Körper zu Deinen Ungunsten und senkt Deinen Leptinspiegel. Und dies ist der zweite Faktor des Blut-Leptinspiegels, die Kalorienaufnahme. Sobald Du die Kalorienaufnahme reduzierst wird sich der Leptinspiegel senken, unabhängig von Deinem Körperfett. Man kann also auch trotz Übergewicht unter einem tiefen Leptinspiegel leiden, indem man einfach eine zu heftige Diät macht.

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Was passiert wenn der Leptinspiegel fällt

Wie schon gesagt, unter normalen Umständen ist der Leptinspiegel normal und das Gehirn bekommt das Signal, dass die Kalorienaufnahme ausreichend ist. Der Körper verbrennt Fett. Sobald Du eine Diät anfängst, fällt Dein Leptinspiegel drastisch (um 50% oder mehr in nur einer Woche), da Dein Körper denkt, dass Du halb verhungert bist und nicht genügend Kalorien konsumierst. Das Resultat: Das geliebte Bauchfett.

Ironischerweise verbrennt unser Körper Fett zu jedem anderen Zeitpunkt ausser, wenn wir gerade versuchen Fett zu verbrennen. Wäre es nicht schön, wenn wir den hohen Leptinspiegel und einen fettverbrennenden Körper erhalten könnten während wir eine Diät machen? Dies würde alle Probleme doch lösen.

Leptin ist ein proteinbasierendes Hormon. Es kann also nicht oral eingenommen werden, da es sonst einfach verdaut wird. Dies schliesst die Leptinpille also aus. Dann bleiben uns noch Leptinspritzen. Dies funktioniert sogar, der Stoffwechsel bleibt hoch und der Körper fällt nicht in den „Verhungerungsmodus“, obwohl man weniger Kalorien zu sich nimmt. Leider gibt es ein Problem. Tägliche Leptinspritzen sind viel zu teuer, tausende von Euro pro Woche. Somit können wir die Leptinspritze als Lösung vergessen. Abgesehen davon, wer will sich schon freiwillig täglich spritzen?

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Eine ganz natürliche Lösung

Jetzt wo wir wissen, dass uns Leptinspritzen nicht helfen werden, sollten wir uns mit der Möglichkeit befassen, die natürliche Leptinproduktion unseres Körpers positiv zu beeinflussen. Anstatt uns mit teuren Spritzen zu versorgen gibt es eine Lösung, welche bestimmt jedem gefällt: mehr Kalorien und vor allem mehr Kohlenhydrate. Wie wir wissen, sinkt der Leptinspiegel um 50% nach einer einwöchigen Diät. Glücklicherweise dauert es aber nicht nahezu so lange, um das Leptin wieder auf 100% aufzufüllen. Studien haben gezeigt, dass durch einen höheren Kalorienkonsum der Leptinspiegel sich innerhalb 12-24 Stunden wieder erholt. Die Antwort lautet also: Ab und zu viele Kalorien/viele Kohlenhydrate.

Dieses „Schummeln“ mit kalorien- und kohlenhydratreichem Essen wie Brot, Nudeln, Reis, bestenfalls Kartoffeln, erhöht Deinen Leptinspiegel, wie auch Deinen Stoffwechsel, welches Deinen Körper darauf vorbereitet, trotz eines Kaloriendefizites weiterhin Fett zu verbrennen. Das bedeutet, dass Du Woche für Woche einen höheren Fettverlust hast und zudem einen viel realistischeren Weg, Dich zu Deinem Traumkörper zu führen. Außerdem macht es ja Spaß, sich einmal etwas gehen zu lassen, und es ist eine schöne Belohnung.

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Leptin, Kohlenhydrate und Insulin sind sehr eng miteinander verknüpft. Kalorien alleine nützen auch nur bedingt, da Untersuchungen zeigen, dass sich an Proteinen und Fetten zu überessen fast keine Auswirkungen auf Leptin hat. Um also eine starke Leptinreaktion durch Überfuttern zu bekommen, müssen auch Kohlenhydrate ins Spiel kommen. Auf Grund dieser Kohlenhydrat/Insulin-Leptin Beziehung macht es Sinn, Sachen zu essen, welche kohlenhydratreich sind (Brot, Nudeln, Reis, bestenfalls Kartoffeln). Diese Kombination funktioniert am besten gegen die negativen Auswirkungen, welche durch Diäten herbeigeführt werden. Dies spricht also gegen jegliche Behauptungen, dass Kohlenhydrate generell unser Feind sind. Im Gegenteil, an gewissen Tagen können sie sogar unser Freund sein.

Mein Tipp für alle diejenigen, die sich kohlenhydratarm ernähren: Einmal in der Woche legst Du einen Tag ein, an dem Du viele Kohlenhydrate zu Dir nimmst. Iss einfach mehr Brot, Nudeln, Reis, bestenfalls Kartoffeln, gerne auch mal etwas Süßes. Kein Kalorienzählen, nicht messen, einfach essen, aber nicht unnötig vollstopfen. Genieße es. Dein Leptinspiegel springt wieder an, was Dein Gehirn beruhigt: „Hungersnot abgewehrt, Stoffwechselgeschwindigkeit erhöhen!“. (openPR)

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