Ratgeber Gesundheit | Hausmittel Augenringe

Ratgeber Gesundheit | Augenringe und Tränensäcke … Was hilft wirklich?

Zahlreiche Cremes und Salben versprechen in der Werbung schnelle Hilfe gegen dunkle Schatten unter den Augen, Tränensäcke oder auch hängende Oberlider. Die Liste der Hausmittel, die kurzfristig oder auch lang anhaltend den Problemen zu Leibe rücken sollen, ist ebenfalls lang.

Hausmittel gegen Augenringe

Sie zeigen sich als dunkle, oft auch bläulich oder lila verfärbte Schatten unter den Augen. Betroffene sehen dadurch immer müde, erschöpft oder gar krank aus, auch wenn sie sich topfit fühlen. Meist spielt die Veranlagung eine Rolle. „Im Bereich unter den Augen ist die Haut nämlich extrem dünn und es gibt hier ohnehin wenig Fettgewebe, deshalb schimmert vor allem bei schlanken Menschen leicht der Knochenrand durch die Haut. Auch die feinen Blutgefäße in der Haut tragen zu dem Effekt bei“, sagt Dr. Ingo Dantzer, Leiter der Klinik am Weserbogen. Ein ungesunder Lebensstil, wie zu wenig Schlaf oder übermäßiger Alkohol- und Nikotinkonsum oder Sonnengenuss, kann tatsächlich auch für das lästige Problem verantwortlich sein. In manchen Fällen stecken aber auch Erkrankungen wie chronische Schlafstörungen, Schlaf-Apnoe, Unterernährung, aber auch Mängel an Mineralstoffen oder Vitaminen wie Zink, Eisen oder Vitamin C dahinter.

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Für schnelle Hilfe sorgen abgekühlte Teebeutel mit Schwarztee oder mit Kaffee getränkte Wattepads, für 10 Minuten unter die geschlossenen Augen gelegt. Blutgefäße werden so zusammengezogen, treten nicht mehr hervor und die dunklen Schatten werden gemildert.

Hausmittel gegen Tränensäcke

Kurz vorweg: Tränensäcke sind Fettansammlungen und haben rein gar nichts mit „nicht geweinten“ Tränen zu tun. Sie sagen auch nichts über den Gemütszustand eines Menschen aus. Vielmehr handelt es sich um eine genetische Veranlagung, denn mit zunehmendem Alter erschlaffen Muskeln und Bindegewebe im Bereich um das Auge herum und die Fettpölsterchen unter dem Auge treten immer deutlicher hervor. Doch Tränensäcke sorgen nicht nur für ein müdes Aussehen, in extremen Fällen führen sie auch zu tränenden und schnell austrocknenden Augen. Treten Schwellungen unter den Augen plötzlich und kurzfristig auf, können auch Allergien, beispielsweise gegen bestimmte Kosmetika, Kontaktlinsenflüssigkeit oder Augentropfen, schuld daran sein. „Verschwinden diese Schwellungen nicht innerhalb kurzer Zeit, können sie sogar auf ernste Erkrankungen der Nieren oder des Herz-Kreislauf-Systems hinweisen. Dies gilt insbesondere dann, wenn auch Schwellungen in anderen Körperbereichen vorkommen“, warnt der Experte.


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Grundsätzlich wirkt sich gesunde Ernährung positiv auf geschwollene Augenlider aus. Außerdem sorgen gerade an Bildschirmarbeitsplätzen hochwertige Monitore und ausreichende Schriftgröße dafür, die Augen nicht zu sehr anzustrengen. Gleiches gilt beim Lesen im Bett – hier ist ausreichende und möglichst blendfreie Beleuchtung wichtig.

Da die Fettpölsterchen unterschiedlich stark Gewebsflüssigkeit einlagern und daher im Tagesverlauf sehr verschieden ausgeprägt sein können, sehen die Tränensäcke morgens meist am schlimmsten aus. Dünne Gurkenscheiben aus dem Kühlschrank, die einige Minuten auf die Augen gelegt werden, bringen kurzfristige Hilfe. Dadurch verengen sich die Gefäße und die Schwellung geht zurück. Den gleichen Effekt bringt ein Teelöffel, der zuvor im Kühlschrank lag oder spezielle Gel-Kühlpads. In manchen Fällen kann auch das Schlafen mit leicht erhöhtem Kopf dafür sorgen, dass sich über Nacht weniger Gewebsflüssigkeit in den Tränensäcken ansammelt und die Lider am nächsten Morgen weniger stark angeschwollen sind.

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