Ratgeber Gesundheit “Fasten lindert Heuschnupfen”

Ratgeber Gesundheit |  Wenn das Immunsystem in Unordnung gerät, reagiert der Mensch allergisch. Heilfasten bringt das entgleiste Immunsystem wieder ins Lot und stärkt die Immunabwehr. Die Malteser Klinik von Weckbecker in Bad Brückenau bietet Allergikern ein maßgeschneidertes Therapieprogramm an.

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Laufende Nase, juckende Augen und Niesattacken – kaum beginnt der Frühling starten Gräser- und Blütenpollen ihren Großangriff auf Nase, Schleimhäute und Atemwege. Jeder Dritte in Deutschland leidet an Heuschnupfen – Tendenz steigend. Doch nicht nur die so genannte allergische Rhinitis ist auf dem Vormarsch, auch allergisches Asthma, Allergien auf Haustaubmilben oder Nahrungsmittel und allergische Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte nehmen dramatisch zu.

 

„Bei Menschen, die an einer Allergie leiden, ist das Immunsystem in Unordnung geraten“, erklärt Dr. Bernadette Lippert, Ärztliche Leiterin der Malteser Klinik von Weckbecker. „Der Körper behandelt harmlose Pollen oder Hausstaubmilben wie schädliche Krankheiterreger.“ Die Folge: Es wird eine Entzündungsreaktion mit den jeweils charakteristischen allergischen Symptomen ausgelöst. Während die Schulmedizin versucht, die Symptome mittels antiallergischer Medikamente in den Griff zu bekommen, setzt die Naturheilkunde zusätzlich auf eine altbewährte Methode: das Heilfasten. Schon seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird Heilfasten bei Allergien, chronischen Entzündungen und Autoimmunerkrankungen eingesetzt – mit großem Erfolg. Renommierte Fastenärzte wie Erich von Weckbecker und Otto Buchinger erkannten, dass die Abwehrkräfte durch die Fastentherapie gestärkt und das entgleiste Immunsystem wieder ins Gleichgewicht gebracht werden kann.

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Heilfasten beeinflusst das Immunsystem auf unterschiedliche Art und Weise: „Etwa 80 Prozent der immunologischen Abwehr sitzt im Darm“, erläutert Dr. Lippert. Durch den vorübergehenden Verzicht auf Nahrung wird der Magen-Darm-Trakt stillgelegt und damit auch das Immunsystem von seiner Aufgabe massiv entlastet. „Da der Darm keine Nahrungsaufnahme oder Verdauungsarbeit mehr leisten muss, kann er sich während der Fastenzeit voll und ganz auf die Heilung konzentrieren“, betont die Fachärztin für Innere Medizin. Gleichzeitig kann der Darm nicht mehr durch allergene Stoffe in den Nahrungsmitteln gereizt werden. Auch die Darmschleimhaut, die durch die ständige Einnahme von antiallergischen und entzündungshemmenden Medikamenten geschädigt werden kann, hat nun Zeit, sich zu regenerieren.

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Der Erfolg ist meist schnell spürbar: Schon nach wenigen Tagen zeigt sich bei den Fastenden eine deutliche Linderung ihrer allergischen Beschwerden. „Der Juckreiz geht zurück, Durchfälle und Bauchschmerzen werden weniger und die Nasenschleimhäute schwellen ab“, berichtet Dr. Lippert aus seiner Erfahrung in der Klinik für Naturheilverfahren in Bad Brückenau.

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