Ratgeber Gesundheit | Haut. Neutral oder sauer?

Ratgeber Gesundheit | Hat die Haut ein eher saures Milieu oder liegt ihr pH-Wert in einem neutralen Bereich? Über diese Frage gingen die Meinungen lange auseinander. In der Literatur wird eine große Bandbreite genannt. Schließlich schufen einige groß angelegte Arbeiten Klarheit. Die beste und umfassendste stammt von einem holländischen Team. Dafür wurden 330 Personen aus verschiedenen Ländern einer Messung der Haut am Unterarm unterzogen.

Dabei zeigte sich, dass der pH-Wert von Menschen zwischen einem pH-Wert von 4 bis 5 mit einem Mittelwert bei pH 4,7 und damit deutlich im sauren Bereich liegt.

Die Verwirrung in früheren Messungen war dadurch entstanden, dass das Duschen und Waschen mit Leitungswasser, das einen pH-Wert von 7 bis 8 erreichen kann, den pH-Wert der Haut beeinflusst und nach oben verschiebt. Allerdings nur für wenige Stunden. Dann regelt sich die Haut von selbst wieder in den sauren Bereich zurück.


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Kryolipolyse München. Sofort Abnehmen durch Kälte

Ratgeber Gesundheit | Der Traum vom Abnehmen Sofort ist heute auch für diejenigen greifbar, die sich nicht an einen Ernährungsplan halten, Stunden im FitnessStudio verbringen wollen und sich einen chirurgischen Eingriff mit dem Skalpell ersparen wollen. Fettdepots könnenn dank neuester Technologien auch ohne Sport und Operation verschwinden und dies auf sanfte Weise und zwar so …

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MünchenFettzellen mögen keine Kälte„, so Dr. Regina Wager, niedergelassene Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie in Hamburg. Bei Temperaturen unter fünf Grad Celsius stirbt die Fettzelle den Zelltod.“ Hier wird bereits die Wirkungsweise deutlich: Fettzellen werden mittels Kälteeinwirkung zerstört. Dieses Verfahren ist für das umliegende Körpergewebe unbedenklich, da Fettzellen empfindlicher auf Kälte reagieren, als andere Zellen. Bei Kälteeinwirkung kristallisieren diese und sterben später ab. Anschließend werden die zerstörten Fettzellen vom Körper abgebaut und über die Lymphgefäße abtransportiert.

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Ratgeber Gesundheit | Wie Zähne natürlich strahlen

Ratgeber Gesundheit | Sie kommen weiß und mit einem intakten Schutzmantel, dem sogenannten Zahnschmelz, zur Welt. Im Laufe des Lebens setzen wir unsere Zähne jedoch Faktoren aus, die ihnen schaden und in vielen Fällen zu unschönen Verfärbungen führen. Dabei unterscheiden Zahnmediziner zwischen ex- und intrinsischen Farbveränderungen: „Erstere liegen – etwa als Zahnbelag oder -stein – auf der Zahnoberfläche, letztere im Zahninneren“, erklärt Prof. h.c. Dr. med. dent. MSc. MSc. Andreas Jung, Leiter der Dr. Jung Zahnklinik in Pfungstadt. Um das natürliche Zahnweiß langfristig zu erhalten, gilt es jedoch ein paar Tipps zu beachten.

Gute Nachricht für alle Kaffee- und Teeliebhaber

Nahrungsmittel wie Kaffee und Tee, aber ebenso säurehaltige Getränke wie etwa Rotwein gelten – so allgemein bekannt – eher als Zahnfeinde, wenn es um Verfärbungen geht. Denn sie sorgen für aufgelagerte Farbschleier. Die gute Nachricht: Liebhaber von Kaffee und Co. müssen deshalb nicht gleich auf ihren Genuss verzichten. Wer sich zweimal täglich die Zähne putzt und regelmäßig eine halbjährliche professionelle Reinigung wahrnimmt, beugt unschönen Verfärbungen auf der Zahnoberfläche bestmöglich vor und verhindert, dass diese dauerhaft in das Zahninnere übergehen.

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 Auf den Zahnschmelz kommt es an

Genau wie Größe und Farbe der eigenen Zähne variiert auch die Stärke des Zahnschmelzes genetisch bedingt von Mensch zu Mensch. „Liegt dieser in eher dünner Form vor, schimmert das im Inneren liegende, gelbliche Zahnbein durch“, beschreibt Prof. Dr. Andreas Jung. Doch nicht nur die Genetik bestimmt die Stärke dieser Schicht. Auch die richtige Zahnpflege spielt hierbei eine große Rolle. Aufhellende Zahncremes etwa reiben den Schmelz durch ihre enthaltenen Schleifpartikel nach und nach ab. Auch zu harte Bürsten und hoher Druck beim Putzen können die Zahnweiß erhaltende Schutzschicht auf Dauer abtragen und so das dunkle Zahnbein durchscheinen lassen. Einmal verlorene Substanz bildet sich zudem nicht mehr nach.

Mundpflege: Steter Tropfen höhlt den Zahnstein

Um frei von gelblichen und von Bakterien besiedelten Belägen zu bleiben, benötigen Zähne mindestens zweimal täglich, morgens und abends, eine ausreichende Pflege. Dabei reicht es nicht, zwischendurch nur auf Mundspülungen oder Zahnpflegekaugummis zurückzugreifen, die hartnäckigen Ablagerungen nichts anhaben können. Denn: Je länger die sogenannte Plaque auf den Oberflächen verweilt, desto härter wird sie. Am Ende entwickelt sie sich zu robustem Zahnstein, der sich ohne professionelle Hilfe nicht mehr entfernen lässt.

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Antibiotika: Trübe Stimmung im Mund

Bestimmte Antibiotika können ebenfalls Verfärbungen der Zähne auslösen. Hierzu gehören – etwa bei Bronchitis oder Lungenentzündung verschriebene – Tetracycline, die besonders Schwangere und Kinder unter 8 Jahren aufgrund ihrer anfälligen Zahnsubstanz meiden sollten. Aber auch andere Antibiotika zur Behandlung von Atemwegs-, Harn- oder Hautinfektionen können das Zahnweiß trüben. Darunter Trimethoprim-Sulfamethoxazol (Cotrimoxazol), Erythromycin, Metronidazol und Cefaclor. Phenoxymethylpenicillin führt zu gelb-braunen Einlagerungen, Amoxicillin und Clavulansäure – eine antibiotische Wirkstoffkombination – zu grauen Schleiern.

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Plan B: Bleaching

Bleiben Verfärbungen auch nach professioneller Zahnreinigung und Entfernen von aufgelagerten Farbpigmenten bestehen, hilft ein Bleaching weiter. Hiermit lassen sich im Zahninneren liegende dunkle Stellen aufhellen. Moderne Bleaching-Gels erweisen sich dabei als unschädlich für den Zahnschmelz. „Bestimmte Sorten vermindern nicht nur die Sensibilität der Zähne, sondern reduzieren zudem auch das Risiko einer Kariesbildung“, klärt Prof. Dr. Andreas Jung auf. Wer sich für eine Aufhellung entscheidet, muss allerdings für zwei Tage nach der Behandlung einige Tipps beachten, um möglichst lange von dem neuen Farbergebnis zu profitieren: Hierbei steht der Verzicht auf Tee, Kaffee oder Rotwein, Tabak und dunkle Speisen wie etwa Balsamicoessig und curryhaltige Gerichte an erster Stelle. Auch bestimmte Zahncremes und Mundspüllösungen sollten für diese Zeit ungenutzt im Badschrank verweilen. Hier sollten sich die Patienten unbedingt bei ihrem behandelnden Zahnarzt erkundigen.

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