Ratgeber Gesundheit | Wie Arginin die Durchblutung verbessert

Ratgeber Gesundheit | Arginin ist ein Eiweißbaustein, der unsere Gefäßgesundheit unterstützt. Jedoch kann der menschliche Körper selbst meist nicht genug Arginin produzieren, um den Bedarf zu decken. Arginin zum Beispiel verbessert die Durchblutung und wird deswegen auch gerne als „natürliches Viagra“ bezeichnet.

Arginin Unser Blutkreislauf ist zuständig, dass der Körper optimal mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird. Für eine gute Durchblutung spielt vor allem die innerste Schicht der Blutgefäße, das sogenannte Endothel, eine besondere Rolle. Es kleidet sämtliche Organe aus und beeinflusst die Erweiterung und Verengung der Blutgefäße. Bei jungen Menschen funktioniert die Durchblutung meist besser, da ihre Gefäße elastisch sind und sich noch keine Ablagerungen gebildet haben. Doch wenn wir älter werden, verlieren die Gefäße ihre Elastizität und versteifen. Durch Fett- und Kalkablagerungen verengen sie außerdem und behindern so die Durchblutung.

Wie Arginin die Durchblutung verbessert

Arginin Arginin verbessert die Durchblutung und ist daher vor allem für Ausdauersportler interessant. Eine jüngst im Journal of the International Society of Sports Nutrition veröffentlichte Studie der University of California in Los Angeles (UCLA) belegt die leistungssteigernde Wirkung: Eine Supplementierung mit Arginin und Antioxidantien erhöhte innerhalb einer Woche die anaerobe Schwelle bei 16 Radfahrern um durchschnittlich 16,7 Prozent gegenüber einer Kontrollgruppe, die bei gleichem Trainingspensum ein Placebo erhalten. Auch nach drei Wochen lässt sich diese Wirkung noch messen, hier lag der Wert immer noch um 14,7 Prozent höher als bei der Kontrollgruppe.

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Arginin ist wie natürliches Viagra

Erlaubtes Doping: Neben der besseren Durchblutung wird auch die Pumpleistung des Herzens durch die Gabe von Arginin verbessert. Darüber hinaus wirkt die Aminosäure regulierend auf Zucker- und Bluttfettspiegel und spielt eine Rolle bei der Ausschüttung von Wachstumshormonen und Insulin.

So wirkt Arginin: Aus Arginin wird im Körper Stickstoffmonoxid (NO) gebildet. NO wird benötigt, um die Blutgefäße zu weiten und reguliert so den Blutfluss. Darüber hinaus trägt die Aminosäure zu einem gut funktionierenden Immunsystem bei und fördert über seine Wachstumshormon freisetzende Funktion den Fettstoffwechsel.

Wenn Sie wissen möchten, ob Sie genug Arginin bilden oder es kostenlos testen möchten, im Rahmen der Vitalanalyse von Ratgeber Krankenkasse ist dies möglich.

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Übrigens … für die Wirkung von Arginin gab es den Medizin-Nobelpreis. Im Jahr 1998, fanden die Wissenschaftler Robert F. Furchgott, Louis J. Ignarro und Ferid Murad heraus, dass der Körper aus Arginin das Molekül Stickoxid herstellt, das als Botenstoff gefäßerweiternd wirkt, vor Ablagerungen schützen und erhöhten Blutdruck senken kann. Die Behandlung von Patienten mit Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose und Bluthochdruck konnte dadurch verbessert werden. Außerdem unterstützt Arginin das sogenannte gute Cholesterin HDL, regelt die Insulinausschüttung und kann das Risiko einer Demenzerkrankung senken.

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